Der Kraftfahrzeughersteller BMW hat zu Beginn des Jahres einen Motorrad-Rückruf bekanntgegeben. Insgesamt 20.000 Motorräder sind von dem Rückruf betroffen. BMW erklärte, dass es sich bei einem möglicherweise korrodierenden Lager am Umlenkhebel der Hinterradfederung um den Grund des Rückrufs handelt. Von dem Rückruf sind ausschließlich Motorräder der K-Baureihe betroffen. Die Fahrer der Motorräder werden gebeten eine Werkstatt aufzusuchen.
Nach Angaben von BMW besteht an der Umlenkung des Zentralfederbeins die Gefahr von Korrosion. Dadurch könnte das Bauteil festgehen. Infolge dessen könntee die Umlenkhebel beim Einfedern zu stark belastet werden. Möglicherweise könnte das den Bruch des Bauteils und somit auch einen Sturz nach sich ziehen. In Deutschland sind rund 20.000 Exemplare der Baureihe von dem Fehler betroffen. Der Rückruf gilt für die Modelle K 1200 S, GT und R. Ebenso sind die Modelle K 1300 S, GT und R von dem Rückruf betroffen. Die Aktion betrifft alle Modelle des Produktionszeittraums 2003 bis September 2010.

BMW S 1000 RR Motorrad
BMW gehört zu einen der bekanntesten Marken im Bereich Automobil und Motorräder. So wird azs BMW, MINI und Rolls-Royce Motor Cars die BMW Group. Das Ziel von BMW ist es Premium Qualität zu gewährleisten und immer wieder neue technische Standards zu setzten. Die hohen Erwartungen fangen schon bei der Produktion an und weiten sich bis auf die Vermarktung aus. So zielt die Strategie von BMW auf profitablem Wachstum.
Die Geschichte von BMW beginnt im Jahre 1913, damals war BMW noch die Rapp Motorenwerke GmbH, diese entstanden durch Karl Rapp.
Einige Jahre später übernahmen Philipp Dörhöfer aus Berlin und Schneeweis aus Chemnitz die Firma und nannten diesen im April 1917 in BMW GmbH um. Und nur ein Jahr später, nach der Umwandlung in ein Aktiengesellschaft in BMW AG. Der erste Geschäftführer war Franz Josef Popp. Das erste Motorrad von BMW entstand im Jahre 1922 auf ein einfaches Reißbrett. Im Jahre 1923 war dann die Premiere vom R 32 auf der Berliner Ausstellung und dieses Motorrad wurde gleich zu einer wahren Sensation. Chefkonstrukteur Max Friz erfand schon damals die Technologie, die noch heute bei dem BMW Motorrädern üblich ist. So hat dieser zu bessere Luftkühlung den Boxermotor quer in ein Doppelrohrrahmen eingebaut und dessen Kraft über ein Kardanwelle direkt auf das Rad übertragen.
Die Produktpalette von BMW ist recht groß und umfasst zum größten Teil Automobile. Doch auch die Motorräder nehmen einen großen Platz in Anspruch. Aktuell hat BMW sechs verschiedene Motorradserien auf dem Markt. Angefangen bei der R-Reihe, diese Motorräder laufen allesamt mit einem Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Boxermotoren. Darauf folgt die K-Reihe mit ihren wassergekühlten Reihenvierzylinder-Motoren. Die F-Reihe besticht durch ihre wassergekühlten Zweizylinder-Viertaktmotoren. Die G-Reihe ist der K-, und F- Reihe nicht sehr fern und hat einen wassergekühlten Einzylinder-Motor.
Es folgt die HP-Reihe, diese hat ein Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Boxermotor. Das letzte Modell der S-Reihe besitzt einen wassergekühlten Reihenvierzylinder-Motor. Insgesamt hat BMW 16 aktuelle Motorradmodelle auf dem Markt.
BMW musste in den vergangenen Tagen den Rückruf von Motorrädern bekanntgeben. Betroffen sind Motorräder der Modellreihe G 650 X. Bei ihnen besteht die Gefahr, dass die Fahrzeuge abrupt stehenbleiben. Der plötzliche Stillstand kann durch das Brechen einer Kettenlaufrolle erfolgen. Halter, die von dem Rückruf betroffen sind, sollten nach Aussagen von BMW eine Werkstatt aufsuchen. Die Reparaturen werden kostenlos übernommen.
Das Unternehmen verwies darauf, dass die Halter von den Varianten Xmoto, Xchallenge und Xcountry bereits angeschrieben und über den Rückruf in Kenntnis gesetzt wurden. Für die Reparatur müssen Kunden ein Zeitfenster von rund 30 Minuten einplanen. In Deutschland sind vom aktuellen Rückruf rund 3360 Maschinen von BMW betroffen. Unfälle mit Personenschaden, die auf die Kettenrollen-Probleme zurückgeführt werden können, sind nach Aussagen von BMW bisher nicht bekannt. Bereits 2009 stellte das Unternehmen die Produktion der G 650 X-Modelle ein. Die Maschinen wurden nur drei Jahren von dem Unternehmen produziert.